Equidenpass/Bestandsbuch

Equidenpass

 

Wer braucht in Bayern einen Equidenpass?  

Für alle in Bayern geborenen oder gehaltenen Equiden, sogenannte „nicht-registrierte“ Equiden (einschließlich „Freizeitsportpferde“), ist seit November 2010 ausschließlich der Landesverband Bayerischer Pferdezüchter e.V. berechtigt, Equidenpässe auszustellen.

Einzige Ausnahme stellen nur mehr die Pferde dar, die noch keinen Pass besitzen und noch im selben Jahr als Sportpferde (=Turnierpferde) an Wettkämpfen gem. LPO teilnehmen. Für diese Pferde können weiterhin direkt Chip und Pass in Verbindung mit der Sportpferdeeintragung bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) beantragt werden. 

Quelle: Landesverband Bayerischer Pferdezüchter

 

 

Bestandsbuch

Der Halter von Pferden, die laut Equidenpass zur Schlachtung bestimmt sind, hat zukünftig jede durchgeführte Anwendung von nicht frei verkäuflichen Arzneimitteln detailliert (Mengenangabe, Chargennummer, usw.) sowie weitere Angaben unverzüglich nach Anwendung in ein im Betrieb zu führendes Bestandsbuch einzutragen.

 

Der Tierhalter ist verpflichtet, das Bestandsbuch führen. Der Tierarzt muss einen Anwendungs- und Abgabebeleg übergeben. Dieser muss dann vom Tierhalter in das Bestandsbuch übertragen werden.

 

Das Bestandsbuch ist zusammen mit den AM-Anwendungs- und Abgabebelegen fünf Jahre, beginnend mit dem Zeitpunkt der letzten Eintragung, vom Tierhalter aufzubewahren.

 

 

 

Turnierpferd
Für jedes Turnierpferd muß ein vollständig ausgefüllter Equidenpass auf eine PS/PLS mitgenommen werden. Das Diagramm muß ausgefüllt und der Equidenpass vom Besitzer unterschrieben sein. 
Das Pferd muß aktiv durch einen Nummernbrand oder einen Transponder (Chip) gekennzeichnet sein.


Nach LPO besteht eine Impfpflicht gegen Influenzaviren. Die Grundimmunisierung umfasst drei Impfungen. Der Abstand zwischen 1. und 2. Impfung beträgt 28 bis 70 Tage.

Die dritte Impfung erfolgt nach 6 Monaten + maximal 21 Tage. Wiederholungsimpfungen erfolgen dann alle 6 Monate + maximal 21 Tage.

Ein Turnierstart ist möglich, wenn bei einer Grundimmunisierung die ersten beiden Impfungen 
durchgeführt wurden und die zweite Impfung mindestens 14 Tage vor einem Turnierstart erfolgte. Nach der dritten Impfung einer Grundimmunisierung müssen nur noch 7 Tage bis zu einem Turnierstart dazwischen liegen. Bei den anschließenden Wiederholungsimpfungen müssen mindestens 7 Tage bis zu einem Turnierstart vergehen. Eine Impfung gegen Herpesvirusinfektion wird von der FN empfohlen. Ein Impfschutz gegen Tetanus sollte selbstverständlich sein.

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